Überschrift Fachinformatikerwissen.de
Der Monitor gehört zu der Gruppe der visuellen Ausgabegeräte, denn er erhält Daten um sie für den Nutzer darzustellen. Die Größe des Monitors wird durch die Bildschirmdiagonale bestimmt, sie wird in Zoll (z.B. 19") angegeben.

CRT-Monitor (Röhrenmonitor)

Röhrenmonitore bestehen aus einer Katodenstrahlröhre (catode ray tube), sie werden deshalb auch CRT-Monitore genannt. In dieser Vakuumröhre arbeiten mehrere Elektronenkanonen, welche horizontale Elektronenstrahlen erzeugen. Durch die Phosphorschicht an der Innenseite, leuchtet die Röhre beim Auftreffen der Strahlen.

Passive LCD-Displays

LCD sind Flüssigkeitsanzeigen, bei denen die Moleküle der Flüssigkeitskristalle durch Anlegen einer Spannung so beeinflusst werden, dass sie das Hintergrundlicht mehr oder weniger durchlassen. Passive LCDs sind preiswerter und träger als TFTs.

Aktive LCD-Displays (TFT)

Aktive LCDs, auch TFT (thin film transistor) genannt, unterscheiden sich von Passiven durch ihre Dünnfilmtransistoren. Durch den Einsatz dünnerer Transistoren arbeiten TFTs schneller und bieten einen breiteren Betrachtungswinkel.


Vergleich der Monitortechnologien

CRT-Monitor passive LCD TFT
Röhrenmonitor Flachbildschirm
sehr groß und schwer leicht und wenig Platzbedarf
hoher Energieverbrauch geringer Energieverbrauch
empfindlich gegen magnetische Felder gegen magnetische Felder unempfindlich
geringe Röntgenstrahlung keine Strahlung
für mehrere Auflösungen geeignet nur für eine Auflösung optimiert
preiswert preiswerter als TFT vergleichsweise teuer
über 75 Hz (Bildwiederholfrequenz) flimmerfreies Bild flimmerfreies Bild,
relativ träge
flimmerfreies Bild
Verzerrungen an den Bildrändern keine Bildverzerrungen an den Rändern keine Verzerrungen, jedoch sind
defekte Transistoren (Bildpunkte) unvermeidbar
großer Betrachtungswinkel, Bildeinstellung vielseitig schmaler Betrachtungswinkel,
geringe Lichtausbeute
breiter Betrachtungswinkel,
gute Bildqualität
letzte Änderung: 04.04.2019