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Das relationale ist das am meisten eingesetzte Datenbankmodell. Es kann den Aufbau und die betrieblichen Abläufe eines Unternehmens leicht nachvollziehbar abbilden. Die einzelnen Bereiche werden in Tabellen mit Attributen dargestellt, die dann in relationalen Beziehungen zu einander stehen. Die Zeilen jeder Tabelle ergeben ein Tupel (Synonym für Datensatz).

Für Abfragen kommt die Abfragesprache SQL zum Einsatz.

Beziehungstypen

Es gibt 3 Arten von Beziehungen:

  • 1:1 Beziehung: Hier ist jeder Datensatz nur mit einem Datensatz einer anderen Tabelle verknüpft.
    Dieser Beziehungstyp ist eher selten der Fall.
  • 1:n Beziehung: Hier kann ein Datensatz mit vielen anderer einer verknüpften Tabelle verbunden sein.
    Das ist die meist genutzte Beziehung.
  • n:m Beziehung: Hier kann jeder Datensatz mit vielen anderen einer anderen Tabelle verknüpft sein.
    Benötigt zur Darstellung zusätzlich eine Verbindungstabelle.

Eigenschaften Beispiel

Vorteile:

  • relativ einfach und flexibel einsetzbar
  • mathematisch logischer Aufbau
  • flexible Abfragemöglichkeiten
  • beliebige Einstiegspunkte in die DB, da alle Relationen gleichberechtigt sind
Relationales Datenbankmodell

Nachteile:

  • ein Darstellung von hierarchischen Strukturen ist nicht möglich
  • unter der erforderlichen Zerlegung der Daten (Normalisierung) leitet die Performance der DB

letzte Änderung: 04.04.2019